Grosse & Tepper

Geräusche auf dem Dachboden

Kratzen, kriechen, krabbeln, hüpfen, fauchen.

Diese Geräusche können unerwartet vom Dachboden kommen.

Und das alles mitten in der Nacht, bis in die Morgenstunden.

Das ganze Jahr über suchen Tiere wie Ratten, Mäuse oder auch Marder nach einem Quartier für Ihre Fortpflanzung und Unterkunft. Vorwiegend in den Wintermonaten. Dann suchen sie die Wärme.

Um den nervenden Lärm erfolgreich zu bekämpfen, müssen wir wissen, um welchen Schädling bzw. Lästling es sich handelt. Nur so kann die Bekämpfung gelingen.

Im folgenden erhalten Sie eine kurze Aufzählung des Befallsbild der oben genannten Tiere.

1. Marder

Zu bemerken ist, dass der Marder

  1. sich nur auf dem Dachboden, oder in der Dachschrägen bewegt. (nicht in der Zwischendecke oder Zwischenwand); stammen die Geräusche von dort, ist von Ratten oder Mäusen auszugehen,
  2. sein Revier mit daumengroßen Kot markiert (meistens auf dem Dachboden zu beobachten),
  3. extrem laut ist (schlafen ist kaum möglich),
  4. oftmals Fell auf dem Dachboden hinterlässt,
  5. größere Mengen uriniert, als Ratten bzw. Mäuse,
  6. von Außen in das Dachinnere gelangt (über anliegende Bäume oder Wintergärten),
  7. sich nicht an Rattengift vergreift,
  8. ein ausgelegtes Ei unversehrt mitnimmt.

2. Ratten

  1. sind vorwiegend in den Zwischendecken und -wänden zu hören,
  2. machen in der Anfangsphase durch aggressives Kratzen und Schaben auf sich aufmerksam,
  3. im Anschluss eher durch krabbelnde Geräusche
  4. gelangen oftmals über das Kanalsystem (Abwasserentlüftung) auf den Dachboden bzw. Zwischendecken und -wänden,
  5. nehmen Rattenköder an und vertilgen diesen zumeist komplett
  6. zerstören ein ausgelegtes Ei und fressen es an Ort und Stelle

3. Mäuse

  1. sind vorwiegend in den Zwischendecken und -wänden zu hören,
  2. machen sich durch leichtes rascheln und krabbeln bemerkbar
  3. verteilen sich bei größerer Population in verschiedene Teile des Hauses (sprich; an mehreren Stellen zu hören)
  4. gelangen vorwiegend über Lüftungsschlitze in das Innere
  5. nagen kleinere Stellen am Rattenköder (kleine Löcher; wird nicht komplett leer gegessen),
  6. gehen nicht an ein ausgelegtes Ei

 

Wie prüfe ich als Laie, um welchen Schädling es sich handelt?

Als erstes sollte das Geräusch definiert werden:

Marder: lautes Poltern, schlaflose Nächte, Dachboden bzw. Dachbodenschräge
Ratten: aggressives Kratzen und Schaben, lautes krabbeln, zumeist Zwischendecke und -Wand.
Mäuse: leichtes rascheln und krabbeln in der Zwischendecke- und Wand, Lüftungsschlitze bzw. Zugang zur Zwischenwand vorhanden

Wie bekämpfe ich Ratten, Mäuse oder Marder?

Marder dürfen nicht bekämpft werden. Sie stehen unter Naturschutz. Marder werden mit einem speziellem Repellent vergrämt. Bei richtiger Anwendung hält es den Marder wochenlang fern. In der Zwischenzeit muss das Dach von Außen verschlossen werden.

Ratten und Mäuse werden mit Rodentiziden (Ratten-, Mäusegift) oder auch bei einzelnen Individuen mit Schlagfallen bekämpft. In beiden fällen ist die Ortsauslage der Köder sowie die Auswahl der Köderwirkstoffe und Lockstoffe von entscheidender Bedeutung. Wird eines der beiden Punkte nicht beachtet, verringert sich die Erfolgschance erheblich.

Lassen Sie die Geräusche professionell bekämpfen.

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