Schaben

Schaben sind ekelerregend und übertragen Krankheiten. Bekämpfungen von Schaben sind eine echte Herausforderung. Die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Schädlingsbekämpfer ist unerlässlich und essenziell für eine erfolgreiche Tilgung des Befalls. Denn Schaben vermehren sich schnell und nisten an schwer zugänglichen Stellen wie Ritzen und Spalten. Es darf nicht lediglich auf eine Applikation gesetzt werden, es müssen Kombinationsverfahren angewendet werden. Wird ein Schabenbefall nicht mehr als 90% getilgt, ist ein schnelles wiederaufleben nicht zu verhindern.

Mangelnde Hygiene

Liegt mangelnde Hygiene vor, stellt sich die Bekämpfung von Schaben als schwierig dar. Es ist stets darauf zu achten, dass Lebensmittelreste und sonstiger Müll entsorgt werden. So wird den Schaben das Nahrungsangebot entzogen und Gelköder werden attraktiver. Zudem sollten schwer befallene Gegenstände entfernt werden.

Deutsche Schabe

Die am häufigsten vorkommende Schabenart in Europa ist die Deutsche Schabe. Sie benötigt viel Wärme und ist deshalb oft in Gebäuden anzutreffen. Abgesehen von der Deutschen Schabe, kommt die Orientalische Schabe oft in Europa vor. Sie lebt allerdings vorwiegend im Freien, im Kanal, oder auch im Keller von Gebäuden. Schaben verlassen Ihre Brutstätten, die in Mauerschlitzen, Hohlräumen oder kleinen Spalten sind, ausschließlich zur Nahrungssuche. Sie haben ein Radius von nur ein paar Metern und bevorzugen die Dunkelheit.

Bedürfnisse von Schaben

Zu Ihren Bedürfnissen zählen: Nahrung, Wasser, Wärme und eine Behausung (kleine Spalten). Sind diese Vorraussetzungen gegeben, schließen sie sich auch in Gruppen zusammen. Ist die Population stark, verringert sich der Anspruch. Sie werden dann auch zu kannibalen und sind auch tagsüber anzutreffen. Die Weibchen können bis zu 45 Tage ohne Nahrung auskommen. Nur die Aufnahme von Wasser während dieser Tage ist unabdingbar.