Marder

Marder richten nicht nur an Autos große Schäden an, sondern nisten sich auch gerne in Häusern ein. Die nachtaktiven Tiere können dabei die Bewohner um den Schlaf bringen, sehr intensive Geruchsbelästigungen sowie ernste Schäden am Haus verursachen. In Deutschland ist der Marder geschützt und darf ausschließlich während der Jagdsaison in den Wintermonaten von Jägern getötet werden. Hat es sich der Marder erst einmal gemütlich gemacht, ist er von Laien kaum zu vergrämen.

Vom begehrten Pelzlieferanten zum Störenfried im Haus

Der Steinmarder war in Deutschland ein beliebter Pelzlieferant und wurde wegen seines Felles derart intensiv bejagt, dass der Bestand Mitte der 1950er als beinahe ausgerottet galt. Seitdem steht das Tier unter Naturschutz und darf nicht getötet werden. Eine Ausnahme sind Jäger, die den Steinmarder von Oktober bis Februar in der Natur fangen und erlegen dürfen. Durch den Schutz des Steinmarders stieg die Population wieder an und führt heute zu zahlreichen Marderschäden an Auto und Haus. Auch Großstädte werden dabei von den Raubtieren nicht gemieden.

Schäden an Gesundheit und Haus durch Marderbefall

Was sich anfangs durch Krabbelgeräusche in der Nacht und Poltern auf dem Dachboden bemerkbar macht, kann schnell zu ernsthaften Schäden am Haus führen. Marder bevorzugen die höheren Stockwerke in Gebäuden und führen dort beim Bau ihrer Behausung zu ernsthaften Schäden an Dachstuhl und Dämmung. Graben sie ihre Gänge durch die Dachisolierung, wird meist auch die Unterspannbahn beschädigt. In der Folge wird die Isolierung nass und verliert hierdurch ihre dämmende Wirkung. Warme Luft kann ungehindert nach außen entweichen. Die Folge sind nicht nur hohe Heizkosten, sondern auch begünstigte Schimmelbildung. Vor allem unbeheizte Dachböden sind nach Marderbefall oftmals von Schimmel befallen.

Neben der gesundheitlichen Belastung durch Schimmel wird das Leben im Haus durch die permanenten Gerüche der Marderfäkalien und der verwesenden Beutetiere zur Qual. Fliegen werden durch diese Gerüche angezogen und vermehren sich mit ihren Maden und geschlüpften Fliegen zur Plage in Haus und Hof.

Hohe Anpassungsfähigkeit der Marder erschwert das Vergrämen

Marder besitzen eine hohe Anpassungsfähigkeit an ihre Umgebung. Vor allem bereits in der Stadt aufgewachsene Populationen sind mit den Geräuschen und Gerüchen vertraut und lassen sich mit alten Hausmitteln gegen Marder nicht einfach vergrämen. Hat früher noch ein lautes Radio auf dem Dachboden oder eine Spur mit Hundehaaren oder Hundeurin genügt, um den Marder zu vergrämen, so ist dies heute nur noch in den seltensten Fällen erfolgreich. Gelingt es mit diesen Mitteln dennoch, einen Marder zu vergrämen, so ist der erneute Marderbefall sehr wahrscheinlich. Andere Tiere werden durch die Geruchsmarkierungen des vorherigen Marders angelockt und nehmen das bereits ausgebaute Revier gerne für sich ein.

Marder vergrämen durch den Fachmann

Der erfahrene Fachbetrieb kann auch mit dem Stadtleben vertraute Marder erfolgreich aus dem Haus vergrämen. Hierzu ist es zunächst notwendig, die Eindringstellen der Marder zu entdecken. Zwar passen die Tiere durch schmale Öffnungen hindurch, können aber auch über zwei Meter weit springen und sind ausgezeichnete Kletterer. Ein ausgewachsener Marder besitzt genügend Kraft, um einen Dachziegel anzuheben und somit ins Hausdach zu gelangen. Sind diese Stellen gefunden und verschlossen, so wird der Marder durch den Fachbetrieb vergrämt. Hierzu stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung, die den Mardern den Aufenthalt derart unbequem machen, dass sie von sich aus das Weite suchen. Im Anschluss werden die Einschlupflöcher sicher verschlossen, um einen Neubefall zu vermeiden.



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